Universum von Oreimo
Oreimo spielt in einer im Wesentlichen alltäglichen Welt, die sich um die Otaku-Kultur des modernen Japan dreht: Anime, Light-Novels, Spiele (einschließlich Eroge), Actionfiguren und Doujinshi-Circles. Es gibt keine übernatürlichen Kräfte; der Konflikt und die Dynamik des Universums ergeben sich aus sozialen Dynamiken, der Ökonomie des Sammelns und den Online-Communities.
Soziale Strukturen und 'Kräfte'
- Circles und Doujinshi: entsprechen den 'Clans' des Universums: Gruppen von Schöpfern und Fans, die Werke auf Veranstaltungen wie Comiket produzieren und verkaufen. Der Ruf eines Circles bestimmt Einfluss und Sichtbarkeit.
- Foren und Online-Plattformen: fungieren als Schlachtfeld und Netzwerk von Allianzen — "Macht" hier ist Wissen, Reputation und digitale Reichweite; Fansites und Blogs prägen Trends.
- Genres als 'Klassen': anstelle magischer Klassen gibt es Interessenskategorien (moe, ecchi, mecha, Slice of Life, Simulationsspiele etc.), die Identitäten, Konsumstile und Hierarchien unter Fans definieren.
- Industrie und Markt: Verlage, Light-Novel-Autoren, Studios und Hersteller von Actionfiguren funktionieren als Institutionen wirtschaftlicher Macht; Limited Editions, Releases und Knappheit erzeugen Konkurrenz und Besessenheit.
Die Welt von Oreimo konzentriert sich auf menschliche Interaktionen innerhalb dieses kulturellen Ökosystems: persönliche Geheimnisse im Zusammenhang mit Hobbys, Konflikte zwischen Familie und der Otaku-Gemeinde und die emotionale Wirkung, vom eigenen Bezugsgruppe akzeptiert zu werden — oder nicht.






